Zum Hauptinhalt springen
Fürth, remote im DACH-Raum. Antwort innerhalb von 24 Stunden. Kostenloses 15-Min-Gespräch

Leistung

Eine Codebasis, drei Plattformen

iOS, Android und Desktop aus demselben Code. Für Anwendungsfälle, bei denen eine App sinnvoll ist, und ehrlich gesagt, wenn nicht.

Adidas, Haufe Group, Intalento, BMW Startup Garage, Groupon, Milon, adorsys, itsmydata, Mönius, shiftschool, siegfried und roi, PhysChem Analytics

Kurz gefasst

Ich baue Apps für iOS, Android und Desktop aus einer gemeinsamen Codebasis, mit Capacitor und Tauri. Das kostet ungefähr die Hälfte von zwei getrennt entwickelten nativen Apps und reicht für fast alles außer 3D, Spiele und rechenintensive Verarbeitung auf dem Gerät. Der Preis hängt an Plattformen, Gerätefunktionen und daran, ob es schon eine Webanwendung als Basis gibt. Zwei eigene Apps laufen produktiv, an ihnen ist der Ansatz entstanden.

Rafael ist ein begabter Junge. Er sagt zwar öfter 'Nein, geht nicht', aber dann geht es doch.
Moritz Solledersiegfriedundroi.com2018 bis 2023

Die meisten App-Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an der Frage davor. Nämlich, ob es überhaupt eine App braucht. Ich stelle diese Frage im Erstgespräch, und in etwa der Hälfte der Fälle ist die Antwort nein. Eine gute mobile Website ist schneller da, kostet weniger und muss nicht durch eine Store-Prüfung.

Wenn die Antwort ja ist, dann meistens aus einem dieser Gründe: Nutzer greifen täglich oder wöchentlich zu, es braucht Push-Benachrichtigungen, es muss offline funktionieren, oder Kamera und andere Gerätefunktionen stehen im Zentrum.

Wie ich baue

Aus einer Codebasis für alle Plattformen. Der Kern ist Web-Technologie, darum liegen native Brücken für die Dinge, die eine App ausmachen: Kamera, Haptik, Push, Anmeldung über Apple, Google oder Facebook, Zahlungen. Für iOS und Android nutze ich Capacitor, für Desktop-Anwendungen Tauri.

Das ist eine bewusste Entscheidung und keine Notlösung. Zwei getrennt entwickelte native Apps bedeuten zwei Entwicklungen, zwei Testzyklen und dauerhaft zwei Baustellen bei jeder Änderung. Für Fach- und Geschäftsanwendungen rechtfertigt der Unterschied im Ergebnis diesen Aufwand selten. Wo er es tut, bei 3D, Spielen oder schwerer Verarbeitung auf dem Gerät, sage ich dir das, statt dir mein Werkzeug zu verkaufen.

Ein Nebeneffekt, der im Alltag mehr wiegt als gedacht: Inhaltliche und funktionale Änderungen im Web-Kern sind sofort auf allen Geräten da, ohne neues Store-Release und ohne dass Nutzer ein Update installieren müssen. Nur Änderungen an den nativen Teilen brauchen den Weg durch den Store.

Zwei eigene Apps als Beleg

events ist ein Planer für Feiern und Vereinsveranstaltungen. Die App gibt es für iOS und Android, gebaut mit Capacitor auf einem Laravel-Backend, mit Kamera für Fotos, Anmeldung über Google und Apple, Zahlungen über Stripe und Haptik-Feedback. Gäste können zusagen, Mitbring-Listen führen und Fahrgemeinschaften bilden, ohne sich zu registrieren.

zeit ist Zeiterfassung und Abrechnung für Selbstständige, mit einer Desktop-Anwendung auf Tauri-Basis und einer iOS-Anbindung. Beide laufen produktiv, mit echten Nutzern und regelmäßigen Releases.

Diese beiden Projekte sind der Grund, warum ich App-Entwicklung überhaupt anbiete. Ich habe sie nicht gebaut, um sie als Referenz zu zeigen, sondern weil ich die Werkzeuge selbst gebraucht habe. Was dabei gelernt wurde, an Store-Prozessen, Zertifikaten, Push-Diensten und den Eigenheiten beider Plattformen, steckt in jedem Kundenprojekt.

Der Ablauf und was er kostet

Nach dem Erstgespräch steht der Schnitt: welche Plattformen, welche Funktionen in Version eins, welche später. Dann ein klickbarer Prototyp auf dem echten Gerät, denn auf dem Handy fühlt sich vieles anders an als in einem Entwurf am großen Bildschirm. Danach Entwicklung in Zwei-Wochen-Schritten mit Builds, die du selbst installieren und ausprobieren kannst.

Eine Zahl ohne Gespräch wäre geraten. Deutlich günstiger wird es in jedem Fall, wenn bereits eine Webanwendung existiert, die als Grundlage dient, weil dann der Kern schon steht. Wenn du erst am Anfang stehst, ist oft genau das der richtige Weg: zuerst die Webanwendung, die im Browser läuft und beweist, dass das Konzept trägt. Die App kommt danach, auf derselben Basis.

So funktioniert es

  1. Braucht es überhaupt eine App

    Die ehrliche Vorfrage. Vieles löst eine gute mobile Website besser, schneller und ohne Store-Freigabe. Wenn das bei dir so ist, sage ich es.

  2. Plattformen und Schnitt

    iOS, Android, Desktop oder eine Auswahl davon. Welche Gerätefunktionen werden gebraucht: Kamera, Push, Offline, Login.

  3. Prototyp

    Klickbarer Ablauf auf dem echten Gerät, bevor entwickelt wird. Auf dem Handy fühlt sich vieles anders an als im Entwurf.

  4. Entwicklung

    Web-Kern plus native Brücken für Kamera, Haptik, Push und Anmeldung. Alle zwei Wochen ein Build zum Ausprobieren.

  5. Store-Vorbereitung

    App-Icons, Screenshots, Beschreibungen, Datenschutzangaben, Testflight und interne Testspur. Der Papierkram, der Projekte gern verzögert.

  6. Betrieb und Updates

    Neue Versionen, Store-Einreichungen, Monitoring. Ein Teil der Änderungen geht ohne neues Store-Release live.

Checkliste

Vorab die ehrliche Frage, ob eine App das Richtige ist
Eine Codebasis statt zwei getrennter Entwicklungen
Kamera, Push, Haptik und Login als native Funktionen
Store-Konten laufen auf dich, nicht auf mich
Quellcode gehört dir
Inhaltliche Updates ohne Warten auf Store-Freigabe

Häufige Fragen

Was kostet eine App?

Das hängt an drei Dingen: welche Plattformen, welche Gerätefunktionen, und ob es bereits eine Webanwendung gibt, die als Grundlage dient. Mit bestehender Basis wird es deutlich günstiger. Den Preis bekommst du schriftlich nach dem Erstgespräch, als Festpreis, nach Aufwand oder als Retainer, je nachdem, was zum Projekt passt. Dazu kommen laufende Kosten: 99 Euro im Jahr für das Apple-Entwicklerkonto, einmalig 25 Dollar für Google, plus Hosting für das Backend.

Native App oder plattformübergreifend?

Ich baue plattformübergreifend, mit einem Web-Kern und nativen Brücken für Gerätefunktionen. Das halbiert grob die Kosten gegenüber zwei getrennt entwickelten nativen Apps und ist für Fach- und Geschäftsanwendungen der pragmatische Weg. Bei 3D, Spielen oder aufwendiger Verarbeitung direkt auf dem Gerät ist nativ die bessere Wahl, dann sage ich das.

Brauche ich überhaupt eine App?

Oft nicht. Wenn Nutzer deine Anwendung ein paar Mal im Jahr brauchen, gewinnt die mobile Website: kein Download, keine Store-Freigabe, keine Updates, die niemand installiert. Eine App lohnt sich bei regelmäßiger Nutzung, bei Push-Benachrichtigungen, bei Offline-Betrieb und wenn Gerätefunktionen wie die Kamera zentral sind.

Wie lange dauert es bis zum Store?

Wie schnell es geht, hängt fast nur davon ab, wie schnell Konten, Zertifikate, Datenschutzangaben und Screenshots stehen, nicht von der Store-Prüfung selbst. Apple und Google prüfen vergleichsweise zügig, der Papierkram davor kostet die meiste Zeit.

Wem gehören die Store-Konten?

Dir. Entwicklerkonten laufen auf dein Unternehmen, ich arbeite als eingeladener Entwickler darin. Wenn unsere Zusammenarbeit endet, bleibt die App dort, wo sie hingehört.

Kannst du eine bestehende App übernehmen?

Wenn sie auf einem Web-Stack basiert, in der Regel ja. Bei rein nativem Swift- oder Kotlin-Code bin ich der Falsche, dann vermittle ich lieber weiter, statt es zu versuchen.

Weitere Ratgeber

Zuletzt aktualisiert: 26. August 2026